Zu der satzungsgemäß einberufenen Versammlung sind 27 stimmberechtigte erwachsene und
3 jugendliche Mitglieder erschienen.
Versammlungsleiter: Helmuth Zulehner
Protokollführerin: Brigitte Meyer
Helmuth Zulehner begrüßt die Teilnehmer ehe in die Tagesordnung eingetreten wird.
Tagesordnung:
- Bericht des I.Vorsitzenden über das abgelaufene Vereinsjahr
Eine abwechslungsreiche Kanusaison liegt hinter uns. Im Jahr 2015 paddelten die
Vereinsmitglieder insgesamt 7.870 km, 1.196 km weniger als im Vorjahr. Seit der Fusion des
Württembergischen und des Badischen Kanuverbandes wurden die Regeln für die Wanderfahrerwettbewerbe geändert. Die Paul-Walter-Plakette gibt es nicht mehr. Diese hatten wir 3
Mal gewonnen (1991 – 1993). Jetzt werden die württembergischen und die badischen Vereine
gemeinsam bewertet. Wir belegten mit 1.676 Punkten den 20. Platz bei 52 teilnehmenden
Vereinen aus Baden und Württemberg. Den I.Platz erreichte wieder einmal der Kanu-Club
Marbach mit 7.177 Punkten.
Wie bereits berichtet, errang bei den Special Olympic World Summer Games in Los Angeles
(USA) Alexander Schneider eine Gold- und Silbermedaille im Einer- und Zweierkajak über
500 m Noch einmal herzlichen Glückwunsch.
Der Trainingsbetrieb in den Bädern und auch das wöchentliche Training montags auf der
Brenz wurden erfolgreich fortgesetzt. Helmuth Zulehner dankt Hartmut Uhl, Daniela Weber,
Stefan Finsinger, Manuel Brecht, Martin Koutnik und ihren Helfern. Alle Genannten sind
vom WLSB lizenzierte Übungsleiter. Aus beruflichen Gründen hat Stefan Finsinger 2015
keinen Kanu-Kurs durchgeführt und wird auch in diesem Jahr Kurse nur auf Nachfrage
durchführen.
Am 18. und 19. Juli 2015 fand unser traditionelles Sommerfest statt. Einen Bericht darüber
gab es schon im Winterprogramm. In diesem Jahr findet unser Bootshausfest lediglich am
Sonntag, dem 17. Juli 2016 statt. Thomas Schmidt, der heutige Wirt des „Löwen Eckle“
übernimmt wieder die Bewirtung. Er besorgt eine für uns kostenlose Hüpfburg, die er aufbaut.
Das bedeutet auch für uns eine zusätzliche Attraktion. Kaffee und Kuchen soll in eigener
Regie angeboten werden.
Unsere Mitgliederzahl ist mit 119 aktiven und passiven Mitgliedern leicht gesunken.
Unser Bemühen um neue Mitglieder haben wir fortgesetzt. Am Samstag, 9. Mai 2015 ab 9.30
Uhr präsentierte sich der Verein in den Schloss-Arkaden mit einer ganztägigen Ausstellung,
die gut besucht wurde und auch viel Anklang fand. Wir erhielten dadurch l neues Mitglied.
Helmuth Zulehner dankt Werner Jooß für die gute Organisation und Koordination. Werner
Jooß hat auch durch seine Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Schloss-Arkaden und
Media-Markt diese gute Möglichkeit der Präsentation erwirkt.
- 2-
Die Finanzlage des Vereins, über die unsere Kassiererin Sybille Meier später berichten wird,
ist gut. Eine wichtige Einnahmequelle waren neben den Vereinsbeiträgen wieder die Inserate
in unseren Vereinsprogrammen, eingenommene Leihgebühren für Vereinsboote und die
Kooperationen unseres Jugendwartes Hartmut Uhl mit verschiedenen Heidenheimer Schulen.
Die Zuschüsse des WLSB für diese Kooperationen kommen der Jugendarbeit zugute, was
sich im Kauf neuer Trainingsboote niederschlägt.
Die Brenz wird im Stadtgebiet weiterhin renaturiert. Hartmut Uhl vertritt unsere Interessen
mit großem Engagement und hat auch die notwendigen Pläne entworfen. Die Bemühungen an
Hand unserer Pläne, die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern, sind wegen der meist
schwachen Wasserführung der Brenz schwierig.
Zum Schluss dankt Helmuth Zulehner allen Clubmitgliedern, die durch ihren Einsatz zum
guten Gelingen des Bootshausfestes beigetragen und für die vorbildliche Organisation von
Fahrten, Training und Kanuschule gesorgt haben. Dank auch an die Vorstandskolleginnen und –
kollegen für die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit.
- Ehrungen
Die Treue-Urkunde des Vereins für 15-jährige Mitgliedschaft erhält
Jens Peterson
L,
Die Vereins-Medaille in Silber sowie die Silberne Ehrennadel des KVBW für 25 Jahre im FCH
erhalten
Stefan Finsinger Wildwasserwart seit 2013,
2001 Vereinsmedaille für „Besondere Verdienste“ in Silber und
2012 in Gold
Sybille Meier seit 1994 Kassiererin
2010 Vereinsmedaille für „Besondere Verdienste“ in Silber
Markus Pfänder von 2002 bis 2012 Kassenprüfer Die
Goldene Ehrennadel des KVBW für 50 Jahre im FCH erhält
Rolf Roller von 1972 bis 1990 Stellvertretender Vorsitzender im
Sportbereich
Helmuth Zulehner überreicht die Medaillen und dankt den Mitgliedern für ihre Treue zum
Verein.
Zwei Mitglieder, die sich mit ihrem Einsatz und ihrer Arbeit um den Verein verdient gemacht
haben, sollen entsprechend geehrt werden:
Sybille Meier erhält für ihre ausgezeichnete und gewissenhafte Arbeit die
„Vereinsmedaille für Besondere Verdienste“ in Gold,
unser Bootshauswart, Manfred Herrmann, erhält die „Vereinsmedaille für Besondere
Verdienste“ in Silber.
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Helmuth Zulehner überreicht die Medaillen und würdigt die Arbeit der beiden
Vorstandsmitglieder und bedankt sich für ihr Engagement..
- Berichte der Fachwarte
a) Wanderwart
Ralf Meier bedankt sich bei allen Aktiven, die ihr Fahrtenbuch abgegeben haben. Für die
Saison 2015 hat er 30 Fahrtenbücher erhalten, Es wurden 8.086 km gepaddelt. Nach der
Fusion der beiden Kanu-Verbände gibt es nur noch einen Wettbewerb, den WanderfahrerWettbewerb, für den neue Bewertungsregeln erarbeitet wurden. Jetzt fließen nicht nur die
gepaddelten Vereinskilometer und die errungenen Abzeichen in die Bewertung ein, sondern
auch die Anzahl der abgegebenen Fahrtenbücher. Das heißt, auch wenn jemand nur wenige
Kilometer gepaddelt hat, sollte er unbedingt sein Fahrtenbuch abgeben, da wir dadurch eine
Menge Punkte erhalten können. 2015 kamen wir mit 1.676 Punkten auf Platz 20 von 52
ausgewerteten Vereinen. Platz l belegte Kanuverein Marbach mit 7.177 Punkten.
Die ..Aktivsten Wanderfahrer des FCH 2015″:
Damen Elisabeth Walz 392 Fluss-km
Herren Ulrich Hestermann 1.511 Fluss-km
Jugend Jiri Koutnik 271 Fluss-km
*
Unsere aktivsten Wanderfahrer erhalten für ihre Leistung einen Gutschein von Drogeriemarkt
Müller. Herzlichen Glückwunsch!
Errungene Wanderfahrerabzeichen 2015:
l Wanderfahrerabzeichen in Bronze Wiederholung Ulrich Hestermann
Ralf Meier bedankt sich bei allen Fahrtenorganisatoren, die bereit waren und auch in diesem
Jahr bereit sind, eine Vereinsfahrt anzubieten und zu führen. Es ist wieder ein schönes,
abwechslungsreiches Programm zustande gekommen, das auch im Internet einzusehen ist. Es
wird stetig aktualisiert.
b)Wildwasserwart
Stefan Finsinger berichtet über viele interessante Fahrten auf europäischen Wildwassern,
sowie über gut besuchte Trainingsfahrten. In den Sommermonaten gab es neben regelmäßigen
Brenztrainingsfahrten regelmäßiges Training auf dem Eiskanal, meistens 1 – 2 Mal pro
Woche. Die Leistungsgruppe trainierte auch im Winter, immer mittwochs und freitags.
Besondere Highlights waren das Trainingslager auf Korsika sowie im Piemont und Tessin an
Pfingsten. Bei besten Wasserständen tummelten sich die Wildwasserfahrer auf Verzasca,
Moesa, San Giovanni und Maggia. Aber auch Rissbach, Lech, Saalach, Schwarzbach und Ötz
waren oftmals das Ziel der Heidenheimer.
c) Jugendwart
Hartmut Uhl berichtet über eine durchweg positive Entwicklung der Jugendgruppe, die jetzt
14 Mitglieder zählt, und zu der jetzt auch drei Mädchen gehören. Bemerkenswert ist, dass wir
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nun 8 Altersstufen (Sieben- bis Achtzehnjährige) beieinander haben und trotzdem alle gut
zusammenpassen. Man hilft sich gegenseitig und zwar ohne besondere Aufforderung.
3 Jugendsprecher stellten sich zur Wahl und alle drei wurden gewählt: Jolina Urban, Anezka
Koutnik und Lukas Hoffmann. Es ist erfreulich und verblüffend, in welch kurzer Zeit es jetzt
unserem Nachwuchs gelingt, sogar ohne Paddel aufzudrehen. Hartmut Uhl bedankt sich bei
Lukas und Uwe Hoffmann, die sich in vorbildlicher Weise als Betreuer einsetzen und dafür
sorgen, dass alle mit Begeisterung bei der Sache sind.
Er bedankt sich bei Susanne und Ralf Sprick, Martin Koutnik und Christian Maier sowie
Manuel Brecht und Stefan Finsinger, die mit der Organisation und Durchführung von
insgesamt 10 Kooperationen (mit Schulen, Jugendgruppen, anderen Vereinen und
Feriengruppen) viel für das Ansehen des Vereins geleistet haben. Hervorzuheben ist das
besondere Engagement unserer Übungsleiter und Trainer Martin Koutnik, Manuel Brecht,
Stefan Finsinger und Daniela Weber, die in diesem Jahr wieder über 700 Stunden für den
Verein geleistet haben!
- Kassenbericht
Sybille Meier berichtet:
Bestände am 27.02.2015 * 22.971,60 €
Einnahmen 2015/2016 14.945,23 €
Ausgaben 2015/2016 – 11.333,046 + 3.612.19 €
Bestände am 08.03.2016 26.583.79 €
Größere Einnahmen;
Beiträge, Bootsplatzmieten 6.267,00 €
Spenden, Zuschüsse 4.667,80 €
Kooperationen mit Schulen 554,00 €
Inserate in den FCH-Programmen l .315,00 €
Zinsen 45,35 6
Sonstiges (Miete Boote, Miete Bootshaus, Kalender,
Pfand Schlüssel) 887,70 €
Getränke-, Essenverkauf 1.208,386
Größere Ausgaben:
Beiträge für Verbände 2.384,43 6
Versicherungen l .297,82 6
Reinigungskosten Bootshaus 910,226
Pacht, Instandhaltung Bootshaus l .062,96 6
Verwaltungskosten 465,13 6
Personal- und Fahrtkosten 39,20 6
Training 58,93 6
Stadtwerke Heidenheim l .992,29 6
Neuanschaffungen (Boote Kendo + Yukon Tour, Spritzecken, 582,00 6
Sonstiges (Kalender, Programme, Müllgebühren, l .589,77 6
Rückzahlg. Pfand Schlüssel, Siegerehrung Alexander Schneider
Getränke und Essen 950.29 6
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- Bericht der Kassenprüferin und Entlastung des Gesamtvorstands
Susanne Sprick hat die Kasse geprüft. Sie konnte keine Differenzen oder Ungereimtheiten
feststellen, die Verwaltung ist übersichtlich und eindeutig ausgewiesen. Sie bescheinigt
Sybille Meier eine gewissenhafte und professionelle Arbeitsweise. Sie dankt ihr im Namen
des ganzen Vereins für ihr Engagement und den Arbeitsaufwand, der damit verbunden ist. Sie
beantragt die Entlastung der Kassiererin.
Die Entlastung erfolgt einstimmig.
Susanne Sprick dankt auch dem Gesamtvorstand für die geleistete gute Arbeit und beantragt
dessen Entlastung.
Der Gesamtvorstand wird bei einer Enthaltung entlastet. - Neuwahl des Kassenprüfers/-prüferin
Unsere bisherige Kassenprüferin, Susanne Sprick, legt ihr Amt nieder. Der Vorstand bedauert
dies sehr, denn sie ist sehr kompetent und erfahren und hat die Prüfungen der Kasse stets sehr
gewissenhaft und korrekt durchgeführt. Helmuth Zulehner dankt Susanne Sprick für ihre hervorragende Arbeit und bittet sie, ihren Entschluss nochmals zu überdenken und ihr Amt doch
weiterhin auszuüben.
Susanne Sprick lehnt dies ab. Da von den Anwesenden niemand bereit ist, dieses Amt zu
übernehmen, erhält der Vorstand von der Versammlung den Auftrag, eine Nachfolgerin bzw.
einen Nachfolger zu suchen, der bei der nächsten Hauptversammlung im Amt bestätigt werden muss. Es wird voraussichtlich eine „Außerordentliche Mitgliederversammlung“ geben. - Beitragsanpassung
Wie dem Bericht unserer Kassiererin zu entnehmen war, können wir mit unseren Vereinsbeiträgen die laufenden Kosten nicht mehr decken. Die Unterdeckung lag im Jahr 2015/16 bei
1.817,27 €. So sind die Einnahmen aus den Inseraten in unseren Vereinsheften und aus den
Kooperationen mit Schulen durch Hartmut Uhl eine sehr wichtige Einnahmequelle, ohne die
wir unseren Verein nicht finanzieren könnten. Wir hatten dadurch Mehreinnahmen von
5.274,73 €, in denen auch der Zuschuss des WLSB enthalten ist, den wir für die Reparatur der
durch den Sturm entstandenen Schäden am Bootslager erhalten haben. Im Jahr 2014/15 hatten
wir ein Minus von 1.898,40 €.
In § lOa) in unserer Satzung steht: „Der Jahresbeitrag dient der Deckung der laufenden
Kosten des Vereins“. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung eine moderate Beitragsanpassung vor, die Mehreinnahmen von rund l .000,– € bringt.
Der Vorschlag zur Beitragsanpassung wird bei zwei Enthaltungen angenommen.
Hier die Gegenüberstellung der bisherigen und neuen Jahresbeiräge:
alt neu - AKTIVE
Erwachsenes Einzelmitglied
bzw. l. Familienmitglied 60,– € 70,– €
Ehepaare 85,- € 100,»€
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l.Kind 20,– € 20,–€ - Kind 10,- € 10.–€
ab dem 3. Kind Beitragsfreiheit
Kinder, deren Eltern nicht im FCH sind:
das erste Kind einer Familie 30,– € 30,– €
das zweite Kind 20,- € 30,-€
ab dem 3. Kind Beitragsfreiheit
Der Beitrag für Jugendliche gilt bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Danach wird
automatisch der Beitrag für Erwachsene berechnet, es sei denn, der Jugendliche kann
eine Studien- oder Ausbildungsbescheinigung vorlegen, dann wird weiterhin bis zum
Abschluss der Berufsausbildung der Beitrag für Jugendliche erhoben. - PASSIVE
Einzelmitglied
bzw. 1. Familienmitglied 36,—€ 40,—€
Ehepaar 54,- € 60,-€
Bootsplatzmiete pro Jahr
Erwachsenes Mitglied 20,—€ 25,– €
Jugendlicher 12,- € 15,-€
Aufnahmegebühr (einmalig)
Familie 26,— € 30,— €
Erwachsenes Einzelmitglied 26,— € 30,— €
Jugendlicher 10,—€ 10,—€
Aus der Versammlung kommt der Vorschlag, die 10 Arbeitsstunden, die ein neues Mitglied
leisten muss (ersatzweise 5,— € pro nicht geleistete Stunde) nicht auf die männlichen
Neumitglieder zu beschränken, sondern dies auch von neuen weiblichen Mitgliedern zu
verlangen. Der Vorschlag wird bei einer Enthaltung angenommen. - Verschiedenes
a) Bootshausfest am 17. Juli 2016.
Thomas Schmidt, der heutige Wirt des „Löwen Eckle“ übernimmt die Bewirtung und baut
auch die Hüpfburg auf. Kaffee und Kuchen wollen wir wieder in eigener Regie anbieten und
bitten um Kuchenspenden. Das große Zelt soll am Samstag aufgebaut werden; dazu brauchen
wir etliche Helfer.
b) Planungen
Der Vorstand erwägt den Umbau der Sanitäranlagen, die nicht mehr zeitgemäß sind und auch
nicht mehr den Anforderungen genügen. Es wird sehr viel trainiert, auch im Winter, und auch
beim Anpaddeln, beim Bootshausfest ist es oftmals nötig, dass man vernünftig duschen kann.
Der bisherige Herrenumkleideraum mit Dusche ist nicht isoliert, die Wasserleitungen sind
nicht frostsicher. Das Wasser muss also im Herbst abgestellt werden, Duschen ist im Winter
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nicht möglich. Ralf Sprick hat einen Plan entworfen, wie man die Umkleideräume und
Duschen für Damen und Herren ins große Bootslager integrieren könnte. Der bisherige
Herrenumkleideraum müsste dann zu einem Bootslager umgebaut werden. Ralf Sprick ist
dabei, die voraussichtlich anfallenden Kosten zu ermitteln.
Bisher sind das nur Erwägungen des Vorstands, dem es darum geht zu erfahren, wie die Mitglieder grundsätzlich über diese eventuelle Baumaßnahme denken. Das Echo auf die von
Ralf Sprick erläuterten Pläne ist durchweg positiv. Nun kann der Vorstand seine Planungen
und Kostenermittlungen weiterführen, zu denen ein Architekt hinzugezogen werden soll.
Sobald das Projekt konkrete Formen angenommen hat, sollen die Mitglieder darüber informiert werden, voraussichtlich durch eine „Außerordentliche Mitgliederversammlung“.
Heidenheim, 20.03.2016
Brigitte Meyer
Außerordentliche Mitgliederversammlung 2016
- Geplanter Umbau der Sanitäranlagen
Helmuth Zulehner begrüßt die Anwesenden. Er weist darauf hin, dass die jetzigen Sanitäranlagen aus dem Jahr 1979 nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen: es wird viel
mehr trainiert, auch im Winter, und die Zahlen der Teilenehmer sind deutlich gestiegen.
Hartmut Uhl stellt die Pläne und die Kostenberechnungen vor, die Architekt Wolf auf Grund
unserer Vorstellungen gemacht hat. Es gibt 2 mögliche Varianten:
a) Einbau neuer, geräumiger Sanitäranlagen in das Bootslager und Umstellung des
Heizsystems auf Zentralheizung, Kosten: voraussichtlich 37.000,– €. Dadurch würden uns
aber 37 Bootsplätze verloren gehen, die wir kaum anderweitig ersetzen können.
b) Es gibt eine günstigere einfachere Variante: Umbau der bisherigen Herrendusche und des
Umkleideraumes: 3 Duschen ohne Trennwand, offen mit zentralem Wasserabfluss. Man
müsste dann aber den Boden des Umkleideraumes auffüllen und damit anheben. Der bisherige
Boiler könnte weiterhin genutzt werden. Benötigt würde ein neues, großes Fenster für eine
bessere Belüftung, als Wärmequelle kämen Heizplatten oder –strahler an der Decke infrage.
Kostenvoranschlag: 23.000,– €, wobei uns die Gebühren des Architekturbüros erlassen
wurden. Wir können mit einem WLSB-Zuschuss von 30 % rechnen sowie mit einem
städtischen Zuschuss von 20 %. Unser Eigenkapital beträgt zurzeit: 26.947,88 €
Erfahrungsgemäß legt der WLSB nicht die gesamten Herstellungskosten zugrunde, sondern
macht Abstriche für die Berechnung des Zuschusses. Und daran orientiert sich auch die Stadt.
Aus der Versammlung kommt ein guter Vorschlag: Reinhard Ludewig regt an, den
Abstellplatz für den Bootsanhänger für einen gemauerten Anbau zu verwenden, der
ausreichend Platz für Duschen, WC und Umkleideraum bieten würde. Der Hänger könnte auf
der anderen Seite des Bootshauses abgestellt werden.
Eine Abstimmung gibt bei einer Enthaltung dem Vorstand grünes Licht für die Planung und
Kostenberechnung für diese neue Variante. Architekt Wolf soll schnellstmöglich mit diesen
Arbeiten beginnen.
Eine weitere „Außerordentliche Mitgliederversammlung“ wird dann endgültig darüber
entscheiden, ob gebaut werden soll oder nicht. Diese Mitgliederversammlung findet statt am
Donnerstag, 2. Februar 2017, 20.00 Uhr, Bootshaus. Eine Einladung an alle Mitglieder
dazu erfolgt rechtzeitig. - Neuer Kassenprüfer
Josef Steigmayer wird einstimmig als neuer Kassenprüfer bestätigt.
Heideheim, 25.11.2016
Brigitte Meye