Anfang 2019 erschien in einem namhaften Outdoormagazin ein bemerkenswertes Ranking:
„Die 50 besten Kanureviere der Welt“. Es überraschte mich nicht, als ich auch die Mecklenburger Seenplatte in der Liste entdeckte.






Selbst wenn man davon ausgeht, dass Naturschilderungen immer subjektiv geprägt sind, dieses Land hat gewiss etwas Einmaliges: Lichtdurchflutete Weiten, goldgelbe Felder bis an den Horizont, schattenspendende Buchen- und Kiefernwälder. Dazwischen eingebettet locken glitzernde Flächen, unzählige große und kleinere Seen, die meisten durch dschungelartige Wasserwege verbunden.





Hier mit dem Kanu unterwegs zu sein, ist ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Sinne: Klares Wasser, spiegelglatt oder wildbewegt, das ständig wechselnde Spiel von Licht und Schatten, bizarre, vom Wind geformte Baumgestalten am Ufer und eine Vogelwelt, die sich noch ungestört entfalten kann. Möglichkeiten für Touren mit Kanu (und Fahrrad) gibt es fast nach Belieben, das Auto als Transportmittel wird, wenn überhaupt, nur für kurze Strecken gebraucht. Meist findet man unterwegs gut angelegte Rastplätze, manchmal sogar mit Fischräucherstation, wo man bestens versorgt wird.



