Drei Wochen Regen und beste Wasserstände auf Norwegens Hochebenen
Norwegen hielt dieses Jahr zahlreiche Abenteur für Paddler bereit. Heftige Stürme inklusive Hochwassern und Erdrutschen spielten den Straßen im südlichen Teil des Landes zwar übel mit, die Wasserstände bildeten aber den Grundstein für eine sagenhafte Saison. Das kam wie gelegen für Patrick Vetter. Den größten Teil des August verbrachte er damit, das Land der Trolle zu erkunden. Dabei hatte er die schöne Qual der Wahl. Wohin als erstes? Was passt heute? Denn Wasser hatte alles.












Ein Highlight waren die mächtigen Ulvaa-Slides auf dem steilen Zufluss der Rauma im Dombas sowie natürlich die Rauma selbst. Auch die Driva erreichte er mit seiner Gruppe aus Süddeutschenpaddlern bei Traumwasserständen. Dort erlebten sie eine von Norwegens schönsten Wucht-Schluchten. Rund um Voss liefen nicht nur Raundalselvi und Strandelvi mit dem fotogenen Moneydrop, sondern auch Schmankerl wie die Myrkdalselvi und die Sogndal.
Zum Ende der Reise boten die teilweise hunderte Meter langen Rutschen der Store Ula noch ein Abenteuer. Die Hochlandabfahrt über der Baumgrenze findet Landschaftlich nichts ihres gleichen in den Alpen.