Hauptversammlung 2011

Berichte über das Vereinsjahr 2010, verschiedene Ehrungen, Berichte über die Tagung
des Kanu-Verbands Württemberg in Stuttgart und der Fachwarte standen im Vordergrund
der gut besuchten Hauptversammlung des Faltbootclubs Heidenheim (FCH) im Bootshaus
in den Seewiesen. Nach Begrüßung der 32 anwesenden Mitglieder berichtete der erste
Vorsitzende Helmuth Zulehner von einem sehr guten Paddeljahr, einem regen
Trainingsbetrieb und von Veranstaltungen des Vereins, die einen guten Zuspruch fanden.
So haben die Heidenheimer Kanuten im vergangenen Jahr 9100 km auf Wildwassern
und Wanderflüssen zurückgelegt und damit beim Wettbewerb um die Paul-WalterPlakette unter 47 Württemberger Kanu-Vereinen den 8. Platz belegt. Beim Wettbewerb
um den „Aktivsten Verein“ kam der Faltbootclub auf Rang 6. Es gab diesmal 5
Wanderfahrerabzeichen, darunter dreimal Gold durch Elisabeth Walz, Eckard Keicher
und Reinhard Ludewig. Im Herbst 2010 haben Stefan Finsinger und Benni Abele an
der 4. Extrem-Kajak-Weltmeisterschaft auf der Ötz teilgenommen. Unter den 150 besten
Wildwasserfahrern der Welt aus 22 Ländern qualifizierte sich Stefan Finsinger für das
Finale und belegte dabei den 38. Platz. Benni Abele kam in der Qualifikation auf den 99.
Platz. Für diese Erfolge bedankte sich Helmuth Zulehner bei allen aktiven Mitgliedern.
Die Jugendarbeit des Vereins ist weiterhin sehr erfolgreich. Der Trainingsbetrieb in den
Bädern und auch das wöchentliche Training montags und mittwochs auf der Brenz
wurden sehr gut frequentiert. Helmuth Zulehner dankte Hartmut Uhl, Stefan Finsinger und
ihren Helfern, hierbei insbesondere Werner Fork, für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei
der Jugendarbeit und die ausgezeichnete Trainingsarbeit. Auch die Kanukurse von Stefan
Finsinger wurden im reduzierten Umfang durchgeführt. Er wird in diesem Jahr wieder nur
Kurse auf Nachfrage anbieten.
Hartmut Uhl hatte wieder drei Kooperationen mit verschiedenen Schulen organisiert,
wobei die Zusammenarbeit mit der Pistoriusschule (früher Haintalschule) nun schon über
19 Jahre andauert und eine ständiges Projekt ist.
Am Sonntag, dem 4. Juli 2010, fand auf Vorschlag vieler Vereinsmitglieder das
traditionelle Sommerfest noch einmal mit reduziertem Aufwand statt. So konnte der 22.
Heidenheimer Kanuslalom als sportlicher Höhepunkt mit der guten Beteiligung von
insgesamt 17 Clubmitgliedern, darunter 5 Jugendliche, durchgeführt werden Bei dem in
verschiedenen Leistungsklassen ausgetragene Wettbewerb zeigten die Heidenheimer
Kanuten gute Kondition und Paddeltechnik. Das beste Ergebnis erzielte Stefan Finsinger
mit einer sehr guten Zeit von 39,99 Sekunden und siegte damit vor Ralf Sprick und
Hartmut Uhl. Helmuth Zulehner dankte allen beteiligten Mitgliedern und Helfern für ihren
großen Einsatz.
In diesem Jahr findet das Bootshausfest – wie früher – an 2 Tagen, am Samstag und
Sonntag, dem 9. und 10. Juli statt. Dabei sind die 23. Heidenheimer Meisterschaften im
Kanuslalom der sportliche Höhepunkt.
Die Finanzlage des Vereins ist gut. Die Mitgliederzahl des Vereins ist mit 124 aktiven und
passiven Mitgliedern leicht zurückgegangen.
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Danach berichtete Helmuth Zulehner über die Hauptversammlung 2011 des KanuVerbands Württemberg (KVW) in Stuttgart. Bei der Jahreshauptversammlung standen die
geplante Vereinigung der Kanu-Verbände Baden und Württemberg und umfangreiche
Nachwahlen zum Vorstand im Vordergrund. Dies betraf vor allem das Lehrteam, das
komplett zurückgetreten war. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) war durch den
Vizepräsidenten Leistungssport, Jens Perlwitz, vertreten. Alle Abstimmungen zu
Nachwahlen, Entlastungen, Planungen und Haushaltsvoranschlag erfolgten einstimmig.
Bei den Ehrungen war der FCH durch Reinhard Ludewig, Elisabeth Walz und Eckard
Keicher vertreten, die mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold ausgezeichnet wurden.
Aus dem Bericht von Reinhard Ewers zum Rode ist hervorzuheben, dass Württembergs
Kanuten im Jahr 2010 und insgesamt 168 632 km paddelten. Die Paul-Walter-Plakette
erpaddelte zum achten Mal der KC Marbach vor der KG Stuttgart und dem TSV Laiz. Der
FC Heidenheim und kam mit 9100 km und 5 Wanderfahrerabzeichen in diesem
Wandersportwettbewerb wieder auf einen guten 8. Platz unter 47 Vereinen. Der TSV Laiz
gewann den Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ mit 175 km pro Mitglied. Hier kam der
FCH auf den 6. Platz.
Zum Thema Gewässer- und Naturschutz gab es die Infomation, dass die Donau nach
einer neuen Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen zwischen Beuron und
Hausen gesperrt werden soll.
Zum Abschluß seines Berichts dankte Helmuth Zulehner noch einmal allen
Clubmitgliedern, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen des Bootshausfestes
beigetragen und für die vorbildliche Organisation von Fahrten, Training und Kanuschule
gesorgt haben. Bei den Vorstandskolleginnen und -kollegen bedankte er sich für ihre hohe
Einsatzbereitschaft und die sehr gute Zusammenarbeit.
Nach diesen Ausführungen standen zwei Ehrungen auf dem Programm. Die TreueUrkunde des Vereins erhielten für 15-jährige Mitgliedschaft Dr. med.dent. Guido Huth
und Michael Zwiefler. Helmuth Zulehner dankt den beiden Mitgliedern für ihre Treue zum
Verein.
Danach berichtete Wanderwart Ralf Meier über die im vergangenen Jahr durchgeführten
Fahrten, die wieder auf zahlreiche Flüsse im In- und Ausland führten. Im Jahr 2010
wurden 9100 km gepaddelt. Zusammen mit 5 Wanderfahrerabzeichen erreichte der FCH
im Wettbewerb um die Paul-Walter-Plakette 141 Punkte und damit den 8. Platz wie im
Vorjahr. Beim Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kamen die Heidenheimer Kanuten
auf den 6. Platz. Das Wanderfahrerabzeichen in Bronze (Wiederholung) erwarben Käthe
Fork und Hannelore Ludewig. Mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold wurden Eckard
Keicher, Elisabeth Walz und Reinhard Ludewig bereits bei der Hauptversammlung des
Kanu-Verbandes Württemberg in Stuttgart ausgezeichnet. Aktivste Sportler 2010 waren
Elisabeth Walz mit 1141 km bei den Damen, Eckard Keicher mit 1141 km bei den Herren
und Martin Koutnik mit 318 km bei der Jugend. Ralf Meier bedankte sich bei allen
Fahrtenorganisatoren des vergangenen Jahres und bei denen, die auch in diesem Jahr
wieder für ein umfangreiches und buntes Fahrtenprogramm sorgen.
Sehr aktiv waren wieder die Wildwasserfahrer des Faltbootclubs. Wildwasserwart
Bernhard Zulehner ging kurz auf die Befahrungen verschiedener Wildflüsse ein, wobei er
als Höhepunkte die Befahrungen von Vorderrhein, Bregenzer Ache, Drau, Isel, Möll,
Steirische Salza, Ötz und Inn/Imster Schlucht. nannte. Dazu gab es wieder eine
Urlaubsfahrt zu den Wildflüssen im Apennin. Alle Schwierigkeiten bis zum 6., dem
höchsten Grad der Wildwasserskala wurden sicher bewältigt. Er stellte fest, dass der
Sicherheitsstandard im Verein sehr gut ist. Er wies hin auf das Trainingscamp am
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Eiskanal in Augsburg hin und warb für einige besonders interessante
Wildwasserausfahrten, darunter die Wildwasserwochen in Osttirol/Lienz.
Über die Jugendarbeit berichtete dann Hartmut Uhl. Der Trainingsbesuch im Sommer und
vor allem im Winter war sehr gut, so dass alle Jugendlichen einen sehr guten
Leistungsstand erreicht haben. Dazu beigetragen hat auch der zweiwöchige
Wildwasserurlaub in der Steiermark. Hier wurde die Übungsintensität nochmals erheblich
gesteigert, da die Urlauber fast den ganzen Tag mehrere Stunden auf dem Wasser
waren. Der dritte Schwierigkeitsgrad wird nun von den über Fünfzehnjährigen sicher
beherrscht und Grad IV ist in Reichweite. Hartmut Uhl geht davon aus, dass die Besten
dieser Gruppe schon bald als Verstärkung in das Expertenteam um Stefan Finsinger
aufsteigen werden. Hartmut Uhl bedankte sich bei allen, die ihn beim Training unterstützt
haben, insbesondere bei Werner Fork, Ralf Sprick, Stefan Finsinger, Daniela Weber und
Susanne Grimm. Außerdem bedankte er sich beim Vorstand für die Anschaffung von
weiteren drei Wildwasserbooten, die laufend im Einsatz sind und die von der Jugend sehr
gut angenommen werden.
Im Anschluß daran stand der Kassenbericht von Kassiererin Sybille Meier auf der
Tagesordnung. Wie gewohnt wies der Kassenbericht eine äußerst solide Finanzierung
des Vereins aus. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Markus Pfänder wurden
Kassiererin und Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
14.. April 2011
Helmuth Zulehne