Elisabeth Walz und Eckard Keicher
beim Bodensee-Kanu-Marathon erfolgreich

Seit vielen Jahren gehören Elisabeth Walz und Eckard Keicher zu den aktivsten
Paddlern des Faltbootclubs Heidenheim. Es ist schon Tradition, dass die beiden
jedes Jahr die meisten Kilometer auf den verschiedensten Flüssen oder Seen
zurücklegen und damit stets Jahressieger werden. In diesem Jahr nahmen sie
zum ersten Mal an einem großen Rennen teil, dem Bodensee-Kanu-Marathon.
Und auch hier waren Elisabeth und Eckard erfolgreich!
Seit 1982 gibt es den Bodensee-Kanu-Marathon, der zunächst alle 2 Jahre an
verschiedenen Orten ausgetragen wurde. Ab 2005 findet der Marathon jährlich
statt und stets auf der gleichen Strecke ab Iznang auf dem Untersee. Der
Bodensee-Kanu-Ring und der Kanuclub Singen organisieren gemeinsam diese
Veranstaltung.


Am 19.06.2010 fand der diesjährige Bodensee-Kanu-Marathon statt, der leider
von Dauerregen und
kräftigem Wind geprägt
war. Pünktlich um 10.00
Uhr gingen 168 Kanuten
an den Start, wobei der
am stärksten vertretene
Verein mit 15 Anmeldungen der KC Konstanz
war. Gefahren wurde in
den unterschiedlichsten
Bootsklassen – vom KI
über Canadier bis zum Surfski!
Bis zur Insel Reichenau verliefen die Strecken des Halbmarathon (21,5 km) und
die des Marathon (42 km) gleich. Nach der 1. Wendemarke, dem Bruckgraben
beim Damm der Insel Reichenau trennten sich die Marathon- und Halbmarathonfahrer. Es war ein hartes Rennen, die Teilnehmer kämpften nicht nur
mit heftigem, die Sicht behindernden Regen sondern auch mit einem böigen,
kräftezehrenden Wind (20 Knoten).

Der Schnellste auf der Marathonstrecke war Henning Müller im Einerkajak
von der Kanu-Gesellschaft Stuttgart. Er siegte in der hervorragenden Zeit von
3:32:15 vor Volker Seibel, Raunheim, der nur 10 Sekunden langsamer war.
Dritter wurde Joachim Eberhard vom KS Friedrichshafen mit 3:32:26.
Die Sieger des
Halbmarathon
waren
entsprechend der
Idealzeitwertung
Elisabeth Walz
und
Eckard Keicher
vom Faltbootclub
Heidenheim e.V.
Für ihre großartige Leistung sollten sie als Sachpreis ein Zelt erhalten. Sie
konnten es allerdings nicht in Empfang nehmen, da sie schon vor der Siegerehrung nach Hause gefahren waren, durchnässt und durchgefroren, außerdem
hatten sie auch den weitesten Heimweg.
Wir gratulieren den beiden erfolgreichen Sportlern sehr herzlich und bedanken
uns, dass sie den FC Heidenheim so glanzvoll vertreten haben.
Heidenheim, im September 2010/Brigitte Meyer