Hauptversammlung 2012 (und 2013)

Berichte über das Vereinsjahr 2011, aktuelle Ereignisse, Planungen, verschiedene
Ehrungen, Bericht zur Tagung des Kanu-Verbands Württemberg in Böckingen und der
Fachwarte standen im Vordergrund der gut besuchten Hauptversammlung des
Faltbootclubs Heidenheim (FCH) im Bootshaus in den Seewiesen. Nach Begrüßung der
22 anwesenden Mitglieder gedachte der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner der
verstorbenen Mitglieder. Am13.02.2012 verstarb der Ehrenvorsitzender Günter Meyer, der
dem Verein seit 1954 angehörte. Er war 33 Jahre im Vorstand, davon 24 Jahre als 1.
Vorsitzender. In seine Amtszeit fiel der Bau des heutigen Bootshauses. Er gehörte für
viele Jahre zu den aktivsten Vereinsmitgliedern. Dafür sprechen zusammen über 30 000
km auf vielen Flüssen in Europa und Nordamerika. In seiner Zeit als 1. Vorsitzender
erhielt Günter Meyer eine Reihe von Ehrungen, darunter die Ehren-Nadel in Bronze vom
Württembergischen Landessportbund, die Ehren-Nadel in Silber vom Deutschen KanuVerband und die Goldene Münze der Stadt Heidenheim. Am 22.12.2011 verstarb das
Ehrenmitglied Hanni Müller. Sie kam im Jahre 1960 zum Faltbootclub und war für viele
Jahre eine begeisterte und aktive Paddlerin.
Danach berichtete der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner von einem sehr guten
Paddeljahr, einem regen Trainingsbetrieb und von Veranstaltungen des Vereins, die einen
guten Zuspruch fanden. So haben die Heidenheimer Kanuten im vergangenen Jahr 9248
km auf Wildwassern und Wanderflüssen zurückgelegt und damit beim Wettbewerb um
die Paul-Walter-Plakette unter 47 Württemberger Kanu-Vereinen den 9. Platz belegt.
Beim Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kam der Faltbootclub auf Rang 9. Es gab
diesmal 3 Wanderfahrerabzeichen, darunter einmal Gold durch Hannelore Ludewig und
zweimal Bronze in Wiederholung durch Elisabeth Walz und Eckard Keicher. Für diese
Erfolge bedankte sich Helmuth Zulehner bei allen aktiven Mitgliedern.
Die Jugendarbeit des Vereins ist weiterhin sehr erfolgreich. Der Trainingsbetrieb in den
Bädern und auch das wöchentliche Training montags und mittwochs auf der Brenz
wurden sehr gut frequentiert. Helmuth Zulehner dankte Hartmut Uhl, Daniela Weber,
Stefan Finsinger, Manuel Brecht und ihren Helfern für ihren außergewöhnlichen Einsatz
bei der Jugendarbeit und die ausgezeichnete Trainingsarbeit. Aus beruflichen Gründen
hat Stefan Finsinger 2011 keinen Kanu-Kurs durchgeführt und wird auch in diesem Jahr
Kurse nur auf Nachfrage anbieten.
Hartmut Uhl hat wieder Kooperationen mit verschiedenen Schulen organisiert, wobei die
Zusammenarbeit mit der Pistoriusschule (früher Haintalschule) nun schon über 20 Jahre
andauert und ein ständiges Projekt ist.
Das Sommerfest fand 2011 wieder am Samstag und Sonntag, dem 9. und 10. Juli, statt
und hatte trotz des wechselhaften Wetters mit einigen Gewittern einen guten Besuch.
Erster Höhepunkt war am Samstag der Jugendwettbewerb. Am Sonntag war der 23.
Heidenheimer Kanuslalom der sportliche Höhepunkt mit der guten Beteiligung von
insgesamt 19 Clubmitgliedern, darunter 5 Schüler und Jugendliche. Bei dem in
verschiedenen Leistungsklassen ausgetragenen Wettbewerb zeigten die Heidenheimer
Kanuten gute Kondition und Paddeltechnik. Am schnellsten zwischen den Torstangen war
wieder Stefan Finsinger mit einer hervorragenden Zeit von 43,45 Sekunden. Er wurde
damit Gesamtsieger des 23. Heidenheimer Kanu-Slaloms mit 1,51 Sekunden Vorsprung
vor Manuel Brecht. Dritter wurde Ralf Sprick. Insgesamt 6 Teilnehmer mit einem
Gesamtergebnis unter 50 Sekunden, darunter der Jugendliche Martin Koutnik, zeugten
von einer hohen Leistungsdichte bei den Heidenheimer Kanuten.
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In diesem Jahr findet das Bootshausfest wieder an 2 Tagen, am Samstag und Sonntag,
dem 14. und 15. Juli statt. Dabei sind die 24. Heidenheimer Meisterschaften im
Kanuslalom der sportliche Höhepunkt.
Die Finanzlage des Vereins ist gut. Die Mitgliederzahl des Vereins ist mit 118 aktiven und
passiven Mitgliedern leicht zurückgegangen.
Über den anstehenden außerordentlichen Verbandstag und die 65.
Jahreshauptversammlung des Kanu-Verbandes Württemberg e.V. am 31. März 2012 in
Heilbronn/Böckingen gab Helmuth Zulehner eine Vorschau und eine Zusammenfassung
der bereits vorliegenden Berichte. Einziger Tagesordnungspunkt des außerordentlichen
Verbandstags waren Beratung und Abstimmung über die Verschmelzung des KanuVerbandes Württemberg mit dem Badischen Kanu-Verband zum Kanu-Verband BadenWürttemberg e.V. Inzwischen haben die badischen und württembergischen Kanuvereine
der Verschmelzung mit großer Mehrheit zugestimmt. Beim 65. ordentliche Verbandstag
des KVW war der Faltbootclub Heidenheim bei den Ehrungen durch Hannelore Ludewig
vertreten. Sie wurde mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold ausgezeichnet.
Aus dem Bericht von Reinhard Ewers zum Rode ist hervorzuheben, dass Württembergs
Kanuten im Jahr 2011 insgesamt 172073 paddelten. . Die Jugend brachte es auf 14532
km. Die Paul-Walter-Plakette erpaddelte zum neunten Mal der KC Marbach vor der KG
Stuttgart und dem KC Stuttgart. Der FC Heidenheim kam mit 8587 km und 3 WFA in
diesem Wandersportwettbewerb wieder auf einen guten 9. Platz unter 23 Vereinen. Der
KC Marbach gewann auch den Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ mit 200 km pro
Mitglied. Mit 69 km pro Mitglied kam der FCH auf den 9. Platz. In beiden Wettbewerben
waren 23 der 47 Vereine im KVW vertreten
Zum Abschluß seines Berichts dankte Helmuth Zulehner noch einmal allen
Clubmitgliedern, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen des Bootshausfestes
beigetragen, Videos und Bilder vorgetragen und für die vorbildliche Organisation von
Fahrten und Training gesorgt haben. Bei den Vorstandskolleginnen und -kollegen
bedankte er sich für ihre hohe Einsatzbereitschaft und die sehr gute Zusammenarbeit.
Nach diesen Ausführungen standen fünf Ehrungen auf dem Programm. Die TreueUrkunde des Vereins erhielt für 15-jährige Mitgliedschaft Reinhard Ludewig. Die
Vereins-Medaille in Gold erhielt für 40 Jahre im Verein Karlheinz Kaminski.
Danach ehrte Helmuth Zulehner 3 außergewöhnlich engagierte Mitgliedern, die sich
in vielen Jahren um den Verein verdient gemacht haben. Er überreicht die „VereinsMedaille für Besondere Verdienste“ in Silber an Ralf Meier, der seit 1997 dem Vorstand
als Wanderwart angehört. Die „Vereins-Medaille für Besondere Verdienste“ in Gold
erhielten Stefan Finsinger und Bernhard Zulehner. Stefan Finsinger gehört zu den
weltbesten Extremkajakfahrern und macht durch seine Leistungen auf sich und auch auf
die Heidenheimer Kanuten aufmerksam, auch seine Kanukurse sind gute Werbung für
den Verein. Zudem engagiert er sich sehr in der Jugendarbeit des Vereins. Bernhard
Zulehner war von 1994 bis 1996 Wanderwart und Wildwasserwart und ist seit 1997
ein engagierter Wildwasserwart. Er ist bekannt für seine ungeheure Einsatz- und
Hilfsbereitschaft, wenn es um Rettungsmaßnahmen auf schwerem Wildwasser geht.
Helmuth Zulehner dankte den fünf Mitgliedern für ihre Treue zum Verein und die
außergewöhnliche Einsatzbereitschaft.
Danach berichtete Wanderwart Ralf Meier über die im vergangenen Jahr durchgeführten
Fahrten, die wieder auf zahlreiche Flüsse im In- und Ausland führten. Im Jahr 2011
wurden 9248 km gepaddelt. Zusammen mit 3 Wanderfahrerabzeichen erreichte der FCH
im Wettbewerb um die Paul-Walter-Plakette 115 Punkte und damit den 9. Platz. Beim
Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kamen die Heidenheimer Kanuten auf den 9.
Platz. Das Wanderfahrerabzeichen in Bronze (Wiederholung) erwarben Eckard Keicher,
3
Elisabeth Walz. Mit dem Wanderfahrerabzeichen in Gold wurde und Hannelore Ludewig
bei der Hauptversammlung des Kanu-Verbandes Württemberg in Böckingen
ausgezeichnet. Aktivste Sportler 2011 waren Elisabeth Walz mit 819 km bei den Damen,
Ulrich Hestermann mit 1298 km bei den Herren und Martin Koutnik mit 311 km bei der
Jugend. Ralf Meier bedankte sich bei allen Fahrtenorganisatoren des vergangenen Jahres
und bei denen, die auch in diesem Jahr wieder für ein umfangreiches und buntes
Fahrtenprogramm sorgen.
Sehr aktiv waren wieder die Wildwasserfahrer des Faltbootclubs. Wildwasserwart
Bernhard Zulehner ging kurz auf die Befahrungen verschiedener Wildflüsse ein, wobei er
als Höhepunkte die Befahrungen von Vorderrhein, Bregenzer Ache, Drau, Isel, Möll, Ötz
und Inn/Imster Schlucht. nannte. Dazu gab es wieder eine Urlaubsfahrt zu den
Wildflüssen in den Ardennen. Alle Schwierigkeiten bis zum 6., dem höchsten Grad der
Wildwasserskala wurden sicher bewältigt. Er stellte fest, dass der Sicherheitsstandard im
Verein sehr gut ist. Er wies hin auf das Trainingscamp in Hüningen (Elsaß) hin und warb
für einige besonders interessante Wildwasserausfahrten, darunter die Wildwasserwochen
in Osttirol/Lienz.
Der Jugendwart Hartmut Uhl berichtet, dass die Jugendgruppe zwar keinen bedeutenden
Zuwachs an Quantität zu verzeichnen hatte, dafür umso mehr an Qualität. Alle Mitglieder
sind aktiv und die Leistungen sind durchweg beeindruckend. Selbst Flüsse im Bereich
Wildwasser III und etwas darüber werden sicher beherrscht, von den Jüngsten mal
abgesehen, die allerdings gerade 1 Jahr bzw. zwei im Boot sitzen. Aber auch sie bewegen
sich bereits auf einem ganz erstaunlichen Niveau, wie z.B. Lukas Hoffmann, der heute
schon die Eskimorolle in nahezu allen Varianten beherrscht.
Doch nicht nur herausragende Leistungen sprechen für eine erfolgreiche Jugendarbeit,
wichtig ist ein guter Teamgeist, der – wie Hartmut Uhl erfreut betont – gleich mehrere
Generationen einschließt. Ein gutes Vereinsklima und eine tolerante Gemeinschaft sind
Voraussetzung, dass Jung und Alt so gut harmonieren Und auch wenn es mal Irritationen
gibt, das sei nicht verschwiegen, „sehen wir doch unterm Strich gesehen richtig gut aus“,
wie Hartmut Uhl feststellt. Dann bedankt sich Hartmut Uhl bei all seinen Helfern: bei
Bernhard Zulehner, der allzeit bereit ist, für die nötige Sicherheit zu sorgen, wenn es mit
den „Kleinen“ aufs Wildwasser geht, bei Stefan Finsinger, der dafür sorgt, dass die
Aufsteiger aus der Jugendgruppe gewappnet sind für extremes Wildwasser und der zwei
seiner Boote der Jugendgruppe gestiftet hat, bei Ralf und Susanne Sprick, die oft beim
Training oder bei Ausfahrten helfen, bei Helmuth Zulehner, der immer ein offenes Ohr hat
für spezielle Sorgen, bei Dani Weber, die ihn jederzeit und bedingungslos im Training und
bei Ausfahrten unterstützt und bei Werner Fork, der sich bis ins „hohe“ Alter für die
Jugendgruppe engagiert hat, aber jetzt aus der Betreuergruppe ausgeschieden ist.
Zum Schluss bedankt sich Hartmut Uhl bei den alten und neuen Jugendsprechern
Christian Maier und Martin Koutnik für die konstruktive Zusammenarbeit und die
Bereitschaft der beiden, bei verschiedenen Kooperationen Verantwortung zu
übernehmen.
Im Anschluß daran stand der Kassenbericht von Kassiererin Sybille Meier auf der
Tagesordnung. Wie gewohnt wies der Kassenbericht eine äußerst solide Finanzierung
des Vereins aus. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Markus Pfänder wurden
Kassiererin und Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
Für das Sommerfest am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Juli 2012 übernimmt
Bernd Staib die Regie. Die Bewirtung hat wie im vergangenen Jahr der Wirt der
benachbarten Angler-Gaststätte zugesagt. Um das Angebot von Kaffee und Kuchen
kümmert sich Sybille Meier, wobei die tatkräftige Unterstützung anderer Mitglieder
notwendig ist.
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Zum Abschluss der Hauptversammlung ernannte Helmuth Zulehner die Senioren Werner
Fork und Hermann Grohmann zu Ehrenmitgliedern.
14.. April 2012
Helmuth Zulehne

Hauptversammlungsbericht 2013

Berichte über das Vereinsjahr 2012, aktuelle Ereignisse, Planungen, verschiedene
Ehrungen, Bericht zur Tagung des Kanu-Verbands Baden-Württemberg in Vaihingen an
der Enz und der Fachwarte standen im Vordergrund der gut besuchten
Hauptversammlung des Faltbootclubs Heidenheim (FCH) im Bootshaus in den
Seewiesen. Nach Begrüßung der 26 anwesenden Mitglieder gedachte der erste
Vorsitzende Helmuth Zulehner der verstorbenen Mitglieder.
Am Montag, dem 13.02.2012, verstarb der Ehrenvorsitzende Günter Meyer, der dem
Verein seit 1954 angehörte. Bereits bei der letztjährigen Hauptversammlung wurde seiner
gedacht, wobei seine großen Verdienste um den Verein gewürdigt wurden. Der Name
Günter Meyer wird für immer mit den nachhaltigsten und wichtigsten Veränderungen in
der Geschichte des Vereins verbunden sein.
Am Dienstag, dem 20.03.2012, starb Reiner Baur, beliebt und geschätzt wegen seiner
ruhigen, freundlichen Art und seiner großen Hilfsbereitschaft. Reiner war immer zur Stelle,
wenn jemand Hilfe in irgendeiner Form brauchte, sei es bei gemeinsamen Paddeltouren
oder bei Computer-problemen.
Am Freitag, dem 10.08.2012, starb das Ehrenmitglied Walter Sautter im Alter von 91
Jahren. Er trat 1938 in den FCH ein und gehörte damit zu den ersten und sehr
engagierten Heidenheimer Kanuten, die sich mit ihren Faltbooten nicht nur auf zahmen
Wanderflüssen bewegten, sondern sich schon damals auf Wildwasser wagten. Auch als
er nicht mehr gepaddelt hat, blieb er dem Verein weiterhin verbunden. Im Jahr 2009
wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Danach berichtete der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner von einem sehr guten
Paddeljahr, einem regen Trainingsbetrieb und von Veranstaltungen des Vereins, die einen
guten Zuspruch fanden. So haben die Heidenheimer Kanuten im vergangenen Jahr 7.460
km auf Wildwassern und Wanderflüssen zurückgelegt und damit beim Wettbewerb um
die Paul-Walter-Plakette unter 47 Württemberger Kanu-Vereinen den 9. Platz belegt.
Beim Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kam der Faltbootclub auf Rang 9. Insgesamt
gab es diesmal 5 DKV-Wanderfahrerabzeichen in Bronze in Wiederholung durch
Hannelore und Reinhard Ludewig, durch Elisabeth Walz und Eckard Keicher sowie zum
ersten Mal durch Ulli Hestermann. Geehrt wurden auch die aktivsten Wanderfahrer:
Elisabeth Walz bei den Damen mit sehr guten 716 Flusskilometern, Uli Hestermann bei
den Herren mit hervorragenden 1098 km sowie Martin Koutnik bei der Jugend mit 137 km.
Für diese Erfolge bedankte sich Helmuth Zulehner bei allen aktiven Mitgliedern.
Die Jugendarbeit des Vereins ist weiterhin sehr erfolgreich. Der Trainingsbetrieb in den
Bädern und auch das wöchentliche Training montags, mittwochs und donnerstags auf der
Brenz wurden sehr gut frequentiert. Helmuth Zulehner dankte Hartmut Uhl, Daniela
Weber, Stefan Finsinger, Manuel Brecht und ihren Helfern für ihren außergewöhnlichen
Einsatz bei der Jugendarbeit und die ausgezeichnete Trainingsarbeit. Alle genannten
Trainerin und Trainer sind vom WLSB lizenzierte Übungsleiter.
Aus beruflichen Gründen hat Stefan Finsinger 2012 keinen Kanu-Kurs durchgeführt und
wird auch in diesem Jahr Kurse nur auf Nachfrage anbieten.
Hartmut Uhl hat wieder Kooperationen mit verschiedenen Schulen organisiert, wobei die
Zusammenarbeit mit der Pistoriusschule (früher Haintalschule) nun schon über 21 Jahre
andauert und ein ständiges Projekt ist.
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Das Sommerfest fand 2012 wieder am Samstag und Sonntag, dem 14. und 15 Juli, statt.
Es war an beiden Tagen bei gemischtem Sommerwetter, das am Samstag und Sonntag
durch Regen und Wind für Abwechslung sorgte, gut besucht. Erster sportlicher Höhepunkt
war am Samstag bei gutem Wetter der Jugendwettbewerb, bei dem die Vereinsjugend in
drei verschiedenen Disziplinen gute Leistungen zeigten. Mit Begeisterung gingen Schüler
und Jugendliche des Vereins beim Mannschaftsrennen im Canadier, beim Einzelrennen
im Kajak und beim Kanuslalom ins Rennen. Neben Kraft und Ausdauer war die Technik
ausschlaggebend für die guten Leistungen der jungen Kanuten. Den von Gerhard Konold
gestifteten Wanderpokal gewann zum ersten Mal Jiri Koutnik mit guten Leistungen in allen
Disziplinen.
Am Sonntag war der 24. Heidenheimer Kanuslalom der sportliche Höhepunkt mit der
guten Beteiligung von insgesamt 14 Clubmitgliedern. Am schnellsten zwischen den
Torstangen war wieder Stefan Finsinger mit einer hervorragenden Zeit von 41,32
Sekunden. Einen ausführlichen Bericht über das Sommerfest gab es schon im
Winterprogramm.
In diesem Jahr findet das Bootshausfest an 2 Tagen, am Samstag und Sonntag, dem 13.
und 14. Juli, statt. Für die Bewirtung hat wie im vergangenen Jahr der Wirt der
benachbarten Angler-Gaststätte zugesagt. Kaffee und Kuchen soll wieder in eigener
Regie angeboten werden. Auch in diesem Jahr wird Bernd Staib wieder die Regie für das
Sommerfest übernimmt.
Der erste Vorsitzende dankte an dieser Stelle allen Clubmitgliedern, die durch ihren
Einsatz zum guten Gelingen des Sommerfestes beigetragen und für die vorbildliche
Organisation von Fahrten und Training gesorgt haben.
Die Finanzlage des Vereins ist gut. Die Mitgliederzahl des Vereins ist mit 116 aktiven und
passiven Mitgliedern leicht zurückgegangen.
Das Dach des 2. Bootslagers war vom Sturm beschädigt, dadurch undicht und musste
dringend repariert werden. Werner Jooß hatte Angebote für die Reparatur eingeholt, für
den Sturmschaden die Versicherung eingeschaltet und einen Zuschuss beim WLSB
beantragt. Die Versicherung hat den Sturmschaden bezahlt. Vom WLSB erwartet der
Vorstand noch den mit Vorbehalt zugesagten Zuschuss. Das Dach ist wieder dicht.
Über den ersten ordentlichen Verbandstag des Kanu-Verbandes Baden-Württemberg e.V.
am 23. März 2013 beim Kanuclub CJD Schloss Kaltenstein in Vaihingen an der Enz
berichtete danach der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner.
Der Verbandstag des neu entstandenen Kanuverbandes Baden-Württemberg (KVBW)
fand im voll besetzten Kommunikationszentrum des Jugenddorfes Schloss Kaltenstein
statt. Das Auditorium bestand aus 170 Vertretern der 108 im Verband organisierten
Vereine. Diese große Personenzahl ist ein sichtbares Zeichen für die neuen Verhältnisse
im Verband, der sich aus den ehemals getrennten badischen und württembergischen
Landesverbänden gebildet hat. Mit rund 15000 Mitgliedern ist der KVBW der zweitgrößte
Verband im Deutschen Kanu-Verband.
Das neue Präsidium sowie alle Stellen für Referenten und Beauftragte konnten
vollständisch besetzt werden. Präsident ist Peter Ludwig.
Aus dem Bericht von Reinhard Ewers zum Rode ist hervorzuheben, dass Württembergs
Kanuten im Jahr 2012 insgesamt 168326 km paddelten. Die Jugend brachte es auf 24850
km. Die Paul-Walter-Plakette erpaddelte zum zehnten Mal der KC Marbach vor der KG
Stuttgart und dem KC Stuttgart. Ab diesem Jahr sollen gemeinsame Wettbewerbe der
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Badener und Württemberger Kanuten ausgetragen werden, so Reinhard Ewers zum
Rode.
Zum Abschluß seines Berichts dankte Helmuth Zulehner noch einmal allen
Clubmitgliedern, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen des Bootshausfestes
beigetragen, Videos und Bilder vorgetragen und für die vorbildliche Organisation von
Fahrten und Training gesorgt haben. Bei den Vorstandskolleginnen und -kollegen
bedankte er sich für ihre hohe Einsatzbereitschaft und die sehr gute Zusammenarbeit.
Nach dem Bericht des ersten Vorsitzenden standen neun Ehrungen auf dem Programm.
Die Treue-Urkunde des Vereins erhielten für 15-jährige Mitgliedschaft Adrian Baer, Julian
Baer, Felix Ehrtman , Hannelore Ludewig, Jörg Saur, Helga Schreitmüller und Moritz
Wolf. Die Vereins-Medaille in Silber und die Silberne Ehrennadel des KVBW erhielten für
25 Jahre im Verein Gilbert Grosse und Gerhard Konold. Als Gilbert Grosse vor 25 Jahren
in den Verein kam, paddelte er begeistert auf Wanderflüssen und leichten Wildwassern.
Helmuth Zulehner erinnert sich z.B. an schöne gemeinsame Wanderfahrten auf Donau,
Lahn, Saale und Unstrut. Unvergessen ist auch seine Konstruktion und Fertigung der
schnell aufzubauenden Bootsrutsche, die seit 1993 zum festen Inventar unseres
Bootshaus festes gehört, und die immer noch mit großer Freude viel benützt wird.
Gerhard Konold war ein äußerst aktiver Wanderfahrer, der 1990 das Amt des
Wanderwarts im Vorstand übernommen hat. Danach begann für den Verein eine äußerst
aktive, dreijährige Paddelperiode, in der die gefahrenen Kilometer ein überdurchschnittlich
hohes Niveau erreichten und dementsprechend viele Wanderfahrerabzeichen erlangt
wurden. Das erfreuliche Ergebnis war unser dreimaliger erster Platz im Wettbewerb um
die Paul-Walter-Plakette in den Jahren von 1991 bis 1993. Aus beruflichen Gründen hat
Gerhard Konold 1994 das Amt des Wanderwarts niedergelegt. Parallel zu seinen
Aktivitäten als Wanderwart hat er sich von Anfang an bis 1996 dem Problem der
Koordination von Naturschutz und Kanusport angenommen, um zu bewirken, dass wir
auch in Zukunft noch einige Flüsse befahren können. Erwähnt werden muss auch sein
Einsatz bei unserem Bootshausfest, insbesondere beim Jugendwettbewerb, den er
zusammen mit unserem Jugendwart geplant, durchgeführt und durch Stiftung eines
Wanderpreises attraktiver gestaltet hat.
Zum Abschluss der Ehrungen ernannte Helmuth Zulehner die Senioren Helmut Kühner,
Brigitte Meyer, Peter Schölpert und Karl-Heinz Schreitmüller zu Ehrenmitgliedern.
Helmuth Zulehner bedankt sich bei den geehrten Mitgliedern für ihre lange Treue zum
Verein und ihren vielfältigen Einsatz.
Danach berichtete Wanderwart Ralf Meier über die im vergangenen Jahr durchgeführten
Fahrten, die wieder auf zahlreiche Flüsse im In- und Ausland führten. Im Jahr 2012
wurden 7460 km gepaddelt, 1788 km weniger als 2011.
Beim Wettbewerb um die Paul-Walter-Plakette erreichte der FCH – wie schon im Vorjahr

  • den 9. Platz mit 125 Punkten. Die Paul-Walter-Plakette ging mit 353 Punkten an den KC
    Marbach. Für die Punkte sind die Abzeichen wichtig: 1 Abzeichen ergibt 10 Punkte,
    ebenfalls 10 Punkte gibt es für 1.000 km. Beim Wettbewerb „Aktivster Verein“ lagen die
    Heidenheimer Kanuten mit 62 km pro Mitglied ebenfalls auf dem 9. Platz. Den 1. Platz
    erreichte der KC Marbach mit 185 km pro Mitglied. Die „Aktivsten Wanderfahrer des FCH
    2012“: bei den Damen Elisabeth Walz mit 716 Fluss-km, bei den Herren Ulrich
    Hestermann mit 1.098 Fluss-km und bei der Jugend Martin Koutnik mit 137 Fluss-km.
    Errungene Wanderfahrerabzeichen 2011: 1 Wanderfahrerabzeichen in Bronze zum 1.
    Mal Ulrich Hestermann, 4 Wanderfahrerabzeichen in Bronze Wiederholung Elisabeth
    Walz und Eckard Keicher sowie Hannelore und Reinhard Ludewig
    Ralf Meier bedankt sich bei allen Fahrtenorganisatoren, die bereit waren und auch in
    diesem Jahr bereit sind, eine Vereinsfahrt anzubieten und zu führen. Es ist wieder ein
    4
    schönes, abwechslungs- reiches Programm zustande gekommen, das auch im Internet
    einzusehen ist. Es wird stetig aktualisiert.
    Bernhard Zulehner berichtet von einem guten Wildwasserjahr. Er berichtet weiter, dass es
    im vergangenen Jahr keine Unfälle gab und er hofft, dass dies auch so bleibt. Zur
    Sicherheit im Wildwasser trägt das Eskimotiertraining bei, das durchweg sehr gut besucht
    war. Der diesjährige Winter hat bis Anfang dieser Woche gehalten, weshalb das in
    Hüningen vorgesehene Trainingswochenende nicht stattfinden konnte. Für die
    anstehende Kanu-Saison gab er eine Vorschau und Empfehlungen:
    Bernhard Zulehner verabschiedet sich vom Amt des Wildwasserwarts, da er nach
    Augsburg umziehen wird. Er bedankt sich bei allen Vereinsmitgliedern für die
    Anerkennung und das große Vertrauen, das ihm entgegen gebracht wurde. Er legte mit
    der diesjährigen Hauptversammlung sein Amt nieder und gibt es an Stefan Finsinger
    weiter, an einen jungen und erfahrenen Wildwasserpaddler, dem er einen guten Start als
    Wildwasserwart wünscht. Bernhard Zulehner war von 1994 bis 1996 Wanderwart und
    Wildwasserwart und seit 1997 ein engagierter Wildwasserwart.
    Hartmut Uhl berichtet, dass die Jugendgruppe stark abgenommen hat, einmal alters- bzw.
    pubertätsbedingt, andrerseits bleibt seit geraumer Zeit der Nachschub aus. Auch die seit
    Jahren erfolgreiche Kooperation mit der Eugen-Gaus-Realschule Heidenheim hat uns
    bisher keinen Mitgliederzuwachs gebracht.
    Klar ist aber auch, dass für die jungen Kanuten, sobald sie ihr Boot richtig steuern können,
    der Reiz des Lernenwollens entfällt. Es ist wenig interessant, jahrelang vor dem
    Bootshaus auf der müden Brenz auf und ab zu paddeln. Interessant wird es erst wieder,
    wenn man erkennt, wie wichtig das Training auf der Brenz auch fürs WW-Fahren ist. Aber
    man sollte zumindest vorher wildes Wasser kennen lernen können – und das ist auf der
    Brenz leider so gut wie unmöglich. Auch die Trainingsmöglichkeiten am Wehr von
    Schnaitheim sind seit geraumer Zeit derartig eingeschränkt, dass es viel zu selten lohnt,
    dort zu üben. Wir müssen uns daher sehr bemühen, Fürsprecher zu gewinnen, überall im
    öffentlichen Leben, die uns darin unterstützen, die Brenz für uns attraktiver zu gestalten –
    zum Beispiel durch Renaturierungsmaßnahmen auf dem Brenzabschnitt vom WCM-Areal
    bis zum Voith-Gelände, vielleicht auch durch eine Renovierung der Wehranlage in
    Schnaitheim.
    Aktuell hat der Verein Jugendliche im Boot, die eine bemerkenswerte
    Leistungsentwicklung vorweisen können. Die technischen Fertigkeiten der Jüngsten sind
    ausgezeichnet und die großen Jungs sind inzwischen in der Lage, sich auch in eigener
    Regie auf WW III-IV zu wagen. Unter anderem konnten im vergangenen Jahr der
    Pitzbach, Obere und Untere Ötz, der Medelserbach und der Hornbach von unseren Jungs
    bezwungen werden. Besonders gefreut hat sich Hartmut Uhl über den „Generationentreff“
    auf der Unteren Ötz. 11 Mann im Alter von 15 – 65 Jahren auf dem Wasser, vom
    Weltklassekajaker bis zum Freizeitpaddler!
    Dann bedankt sich Hartmut Uhl bei allen, die die Jugendgruppe unterstützen,
    insbesondere bei den Übungsleitern Stefan Finsinger, Manuel Brecht und Daniela Weber
    sowie bei den Jugendsprechern Christian Maier und Martin Koutnik, die ihn im Training
    oftmals unterstützen, und die auch bei Kooperationen mit anderen Vereinen und
    Jugendgruppen als Übungsleiter Verantwortung übernehmen. Martin Koutnik absolviert
    seit letztem Herbst die Ausbildung zum Trainer C – Kajak Breitensport – und wird sicher
    eine wertvolle Verstärkung sein.
    Im Anschluss daran stand der Kassenbericht von Kassiererin Sybille Meier auf der
    Tagesordnung. Wie gewohnt wies der Kassenbericht eine äußerst solide Finanzierung
    des Vereins aus. Nach dem Bericht des Kassenprüferin Susanne Sprick, die Sybille
    5
    Meier eine gewissenhafte, engagierte und professionelle Arbeitsweise bescheinigte,
    wurden Kassiererin und Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
    Nachdem Bernhard Zulehner aus persönlichen Gründen vom Amt des Wildwasserwarts
    zurückgetreten war, wurde Stefan Finsinger von der Hauptversammlung zum
    Wildwasserwart gewählt. Stefan Finsinger gehört zu den weltbesten Extremkajakfahrern
    und macht die Heidenheimer Kanuten durch seine außerordentlichen Leistungen auf
    vielen Wildwassern weltweit bekannt. Er ist geprüfter Kanulehrer und vom WLSB
    lizensierter Trainer. . Er engagiert sich sehr in der Jugendarbeit des Vereins.
    Für das Sommerfest am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli 2013 übernimmt
    Bernd Staib die Regie. Die Bewirtung hat wie im vergangenen Jahr der Wirt der
    benachbarten Angler-Gaststätte zugesagt. Um das Angebot von Kaffee und Kuchen
    kümmert sich Sybille Meier, wobei die tatkräftige Unterstützung anderer Mitglieder
    notwendig ist.
  1. April 2013
    Helmuth Zulehner