Berichte über das Vereinsjahr 2004, verschiedene Ehrungen, Berichte über die Tagung
des Kanu-Verbandes Württemberg in Ulm und der Fachwarte standen im Vordergrund
der gut besuchten Hauptversammlung des Faltbootclubs Heidenheim im Bootshaus in
den Seewiesen. Nach Begrüßung der 31 anwesenden Mitglieder und des
Ehrenvorsitzenden Günter Meyer gedachten die Anwesenden des langjährigen
Vereinsmitglieds, Georg Schneider, der im November 2004 im Alter von 96 Jahren
verstorben ist.
Danach berichtete der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner von einem guten
Paddeljahr, einem regen Trainingsbetrieb und von Veranstaltungen des Vereins, die
einen guten Zuspruch fanden. So haben die Heidenheimer Kanuten im vergangenen
Jahr 8519 km auf Wildwassern und Wanderflüssen zurückgelegt und damit beim
Wettbewerb um die Paul-Walter-Plakette unter 46 Württemberger Kanu-Vereinen den sechsten Platz belegt. Für diesen Erfolg bedankte sich Helmuth Zulehner bei allen aktiven
Mitgliedern.
Das Eskimotiertraining im Waldbad bzw. Schnaitheimer Lehrschwimmbecken war gut
besucht. Das Training auf der Brenz hatte einen guten Anklang bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen. Helmuth Zulehner dankte Hartmut Uhl und seinen
Helfern für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Jugendarbeit und die
ausgezeichnete Trainingsarbeit. Die Kanuschule des Vereins, die von Stefan Finsinger
geleitet wird, hatte im vergangenen Jahr mit 48 Teilnehmern und 3 Veranstaltungen mit
zwei Schulen und einem Berufskolleg einen sehr guten Zuspruch. Der 1. Vorsitzende
beglückwünschte Stefan Finsinger und Bernhard Götz zu diesem Erfolg und wünschte,
daß die Kanuschule des Vereins auch in diesem Jahr viele Kursteilnehmer findet. Das
Kursprogramm 2005 ist umfangreich und spricht Kanuten aller Leistungsklassen an..
Zu den Höhepunkten des Sommerprogramms gehörte wieder das von Petra Herrmann
sehr gut organisierte Bootshausfest, das am 10. und 11. Juli stattfand und das am
ersten Tag gut, am zweiten Tag sehr gut besucht war. Beim Jugendwettbewerb belegte
zum zweiten Mal Jörg Saur den ersten Platz und gewann damit den von Gerhard
Konold gestifteten Wanderpokal. Mit dem 16. Heidenheimer Kanuslalom hatte das
Bootshausfest den sportlichen Höhepunkt. Bei dem in verschiedenen Leistungsklassen
ausgetragene Wettbewerb zeigten die Heidenheimer Kanuten gute Kondition und
Paddeltechnik. Ralf Sprick war wie im Vorjahr Gesamtsieger. Helmuth Zulehner dankte
Petra Herrmann und allen beteiligten Mitgliedern und Helfern für ihren großen Einsatz
beim perfekt organisierten Bootshausfest.
Hartmut Uhl hat wieder drei Kooperationen mit verschiedenen Schulen organisiert,
wobei die Zusammenarbeit mit der Haintalschule nun schon über 10 Jahre andauert
und eine ständiges Projekt ist.
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Seit Mai 2004 ist der Faltbootclub mit einer eigenen Homepage unter
http://www.kanu-heidenheim.de im Internet präsent. Helmuth Zulehner dankte Gaby
Häcker, Werner Fork, Reiner Baur, Miguel Fansel und Carsten L. Birn, die die
Homepage konzipiert und die Texte verfaßt haben. Besondere Anerkennung erhielt
Carsten L. Birn für Design und Implementierung.
Die geplanten Kürzungen bei der Sportförderung des Landes haben im vergangenen
Herbst bei Vereinen, Verbänden und Landessportbund für Aufregung gesorgt, nachdem
es im Jahr zuvor bereits drastische Mittelkürzungen (Anlagen, Sportgeräte) gegeben
hatte. Der Faltbootclub Heidenheim hat sich an einer Aktion „Vereine vor dem Aus!“ des
Sportkreises Heidenheim beteiligt, die zusammen mit anderen Aktionen im Land zu
einer zu einer starken Reduzierung der Kürzungen geführt hat.
Ausführlich berichtete Helmuth Zulehner über die Hauptversammlung des KanuVerbandes Württemberg in Ulm. Bei den Ehrungen war der Faltbootclub Heidenheim
durch Käthe Fork vertreten, die das Wanderfahrerabzeichen in Gold Sonderstufe 5
erreicht hat. Ein wichtiges Thema war wie im Vorjahr die drastische Kürzung staatlicher
Mittel für den Sport. Der Kanu-Verband Württemberg ist in der glücklichen Lage, die
Kürzung der Mittel für den Sport aufzufangen. Leidtragende sind vor allem die Vereine.
Der Zuschuß für Übungsleiter bleibt unverändert. Für Sportgeräte und Baumaßnahmen
gibt es bis auf weiteres keine Zuschüsse.
Zum Thema Gewässer- und Naturschutz gab es neben dem vorliegenden,
ausführlichen Bericht des für Gewässer- und Naturschutz zuständigen Referenten
Thomas Steinheber wieder eine Information zur Situation an der Oberen Donau,
Gemeindegebiet Beuron. Die Regelungen der Rechtsverordnung, die ab 1.Mai 2004
gültig wurden, haben sich eingespielt. Das Anmeldesystem hat gut funktioniert. Die
Fahrten am Wochenende müssen bis Freitag 16 Uhr beim Naturschutzzentrum Beuron
angemeldet werden.
Zum Abschluß seines Berichts bedankte sich Helmuth Zulehner bei den
Vorstandskolleginnen und -kollegen für ihre Einsatzbereitschaft und die sehr gute
Zusammenarbeit.
Nach diesen Ausführungen stand eine Reihe von Ehrungen auf dem Programm. Die
Ehren-Urkunde des Vereins für 15jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Ralf Meier,
Andrea Wilde, und Bernd Zwiefler. Reiner Baur, Hartmut Uhl, Karin Zulehner und
Bernhard Zulehner sind seit 25 Jahren Vereinsmitglied und erhielten dafür die VereinsMedaille in Silber und die silberne Ehrennadel des Deutschen Kanuverbandes. Mit der
Goldenen Vereins-Medaille für 40 Jahre im Faltbootclub wurde Klaus Rendke
ausgezeichnet. Ausführlich würdigte der 1. Vorsitzende die Verdienste von Klaus
Rendke, der von 1969 bis 1990 Bootshauswart war und beim Neubau des
Vereinsheims, das 1980 eingeweiht wurde, mit über 600 Arbeitsstunden viel zum
Gelingen des Vorhabens beitrug.
Danach berichtete Wanderwart Ralf Meier über die im vergangenen Jahr
durchgeführten Fahrten, die wieder auf zahlreiche Flüsse im In- und Ausland führten.
Mit 8519 km und 8 Wanderfahrerabzeichen wurde der 6. Platz im Wettbewerb um die
Paul-Walter-Plakette erpaddelt. Beim Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kamen die
Heidenheimer Kanuten auf den 10. Platz. Das Wanderfahrerabzeichen Bronze in
Wiederholung erwarben Werner Fork, Hannelore und Reinhard Ludewig, Brigitte und
Günter Meyer sowie Eckard Keicher und Elisabeth Walz. Mit dem
Wanderfahrerabzeichen in Gold Sonderstufe 5 wurde Käthe Fork bereits bei der
Hauptversammlung des Kanu-Verbandes Württemberg in Ulm ausgezeichnet.
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Aktivste Sportler 2004 waren Elisabeth Walz mit 1067 km bei den Damen und Eckard
Keicher mit 1026 km bei den Herren. Ralf Meier bedankte sich bei allen
Fahrtenorganisatoren des vergangenen Jahres und bei denen, die auch in diesem Jahr
wieder für ein umfangreiches und buntes Fahrtenprogramm sorgen.
Sehr aktiv waren wieder die Wildwasserfahrer des Faltbootclubs. Wildwasserwart
Bernhard Zulehner ging kurz auf die Befahrungen verschiedener Wildflüsse ein, wobei
er als Höhepunkte die Befahrungen von Durance, Guisane, Ubaye, Vorderrhein, Ötz,
Inn, Sanna, Lammer und Salzach nannte. Alle Schwierigkeiten bis zum 5. Grad der
Wildwasserskala wurden sicher bewältigt. Er stellte fest, daß der Sicherheitsstandard
im Verein sehr gut ist. Er wies hin auf das Trainingscamp am Eiskanal in Augsburg und
auf den Sicherheitslehrgang des Kanu-Verbandes auf der Bregenzer Ache und warb für
einige besonders interessante Wildwasserausfahrten, darunter das Kajakcamp am
Vorderrhein und die Wildwasserwoche in Osttirol/Lienz.
Über die Jugendarbeit berichtete dann Hartmut Uhl. Der Trainingsbesuch im Sommer
und vor allem im Winter war außergewöhnlich gut. Auch das Trainingscamp am
Eiskanal war ein voller Erfolg. Bei den Ausfahrten war die Teilnahme der Jugendgruppe
schlechter als im Vorjahr. Beim 50-jährigen Jubiläumsfest des Waldbades zeigten 5
Mitglieder des Vereins unter der Leitung von Stefan Finsinger Kajakakrobatik, die bei
den Besuchern guten Anklang fand. Hartmut Uhl bedankte sich bei allen, die ihn beim
Training unterstützt haben, insbesondere bei Werner Fork und Miguel Fansel für ihren
regelmäßigen Einsatz beim Eskimotiertraining.
Im Anschluß daran stand der Kassenbericht von Kassiererin Sybille Meier auf der
Tagesordnung. Wie gewohnt wies der Kassenbericht eine äußerst solide Finanzierung
des Vereins aus. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Markus Pfänder wurden
Kassiererin und Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
Zum Abschluß der Hauptversammlung wurde der Festausschuß für das Sommerfest
am 9. und 10. Juli 2005 gebildet, in dem Petra Hermann wieder die Regie übernahm.
Sehr erfreulich war, daß sich auf Anhieb für alle Festaktivitäten Organisatoren fanden.
Der zeitliche Rahmen des Festes ist wie im vergangenen Jahr. Es beginnt am Samstag
um 16 Uhr mit dem Jugendwettbewerb. Der Heidenheimer Kanuslalom wird am
Sonntag ausgerichtet.
März 2005
Helmuth Zulehner
HV 2004
Berichte über das Vereinsjahr 2003, verschiedene Ehrungen, Berichte über die Tagung
des KanuVerbandes Württemberg in Esslingen und der Fachwarte standen im
Vordergrund der gut besuchten Hauptversammlung des Faltbootclubs Heidenheim im
Bootshaus in den Seewiesen. Nach Begrüßung der anwesenden Mitglieder und des
Ehrenvorsitzenden Günter Meyer berichtete der erste Vorsitzende Helmuth Zulehner
von einem sehr guten Paddeljahr, einem regen Trainingsbetrieb und von
Veranstaltungen des Vereins, die einen guten Zuspruch fanden. So haben die
Heidenheimer Kanuten im vergangenen Jahr 11073 km auf Wildwassern und
Wanderflüssen zurückgelegt und damit beim Wettbewerb um die PaulWalterPlakette
unter 49 Württemberger Kanuvereinen den 6. Platz belegt. Für diesen Erfolg bedankte
sich Helmuth Zulehner bei allen aktiven Mitgliedern.
Das Eskimotiertraining im Waldbad bzw. Schnaitheimer Lehrschwimmbecken war gut
besucht. Das Training auf der Brenz hatte einen guten Anklang bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen. Helmuth Zulehner dankte Hartmut Uhl und seinen
Helfern für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Jugendarbeit und die
ausgezeichnete Trainingsarbeit. Die Kanuschule des Vereins, die von Stefan Finsinger
geleitet wird, hatte im vergangenen Jahr mit 27 Teilnehmern und 3 Veranstaltungen mit
2 Firmen und 1 Verein einen sehr guten Zuspruch. Der 1. Vorsitzende beglückwünschte
Stefan Finsinger und Bernhard Götz zu diesem Erfolg und wünschte, daß die
Kanuschule des Vereins auch in diesem Jahr viele Kursteilnehmer findet. Das
Kursprogramm 2004 ist umfangreich und spricht Kanuten aller Leistungsklassen an.
Sehr gut besucht war der ErsteHilfeKurs, den Alexander Feiler vor Beginn der
Kanusaison im Bootshaus abgehalten hat.
Zu den Höhepunkten des Sommerprogramms gehörte wieder das von Petra Herrmann
sehr gut organisierte Bootshausfest, das am 12. und 13. Juli stattfand und das an
beiden Tagen sehr gut besucht war. Beim Jugendwettbewerb belegte zum ersten Mal
Jörg Saur den ersten Platz und gewann damit den von Gerhard Konold gestifteten
Wanderpokal. Mit dem 15. Heidenheimer Kanuslalom hatte das Bootshausfest den
sportlichen Höhepunkt. Bei dem in verschiedenen Leistungsklassen ausgetragene
Wettbewerb zeigten die Heidenheimer Kanuten gute Kondition und Paddeltechnik. Ralf
Sprick war Gesamtsieger, wobei die besten 3 Wettkämpfer innerhalb einer Zeitdifferenz
von 0,4 Sekunden ins Ziel kamen. Helmuth Zulehner dankte Petra Herrmann und allen
beteiligten Mitgliedern und Helfern für ihren großen Einsatz beim perfekt organisierten
Bootshausfest.
Im vergangenen Jahr hat der Verein drei weitere moderne Wildwasserkajaks
angeschafft und durch diese neuen Vereinsboote die Voraussetzungen für Jugendarbeit
und Kanuschule weiter verbessert. Diese Boote eignen sich durch ihre kurze Bauform
auch sehr gut für das regelmäßige Eskimotiertraining im Schnaitheimer
Lehrschwimmbecken. Hartmut Uhl hat wieder drei Kooperationen mit verschiedenen
Schulen organisiert, wobei die Zusammenarbeit mit der Haintalschule nun schon über
10 Jahre andauert und eine ständiges Projekt ist.
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Ab Mitte April ist der Faltbootclub mit einer eigenen Homepage unter
www.kanuheidenheim.de im Internet präsent. Helmuth Zulehner dankte Carsten Birn,
Gaby Häcker, Reiner Baur, Miguel Fansel und Werner Fork für ihre vorbildliche
Teamleistung und überreichte Carsten Birn für sein außergewöhnliches Engagement
beim Programmieren einen Gutschein für die kostenfreie, 2jährige Nutzung eines
Vereinsbootes. Nicht weniger Lob fand der 1. Vorsitzende für Hubert Häcker, Werner
Fork, Reinhard Ludewig, Karlheinz Schreitmüller, Jens Peterson und Christian
Meidinger für ihren Einsatz bei der Neugestaltung der großen Terrasse vor Bootslager
und Clubraum mit Randsteinen und Neuverlegung der Steine.
Ausführlich berichtete Helmuth Zulehner über die Hauptversammlung des KanuVerbandes Württemberg in Esslingen. Bei den Ehrungen war der Faltbootclub
Heidenheim durch Brigitte und Günter Meyer vertreten, die das Wanderfahrerabzeichen
in Gold Sonderstufe 30 bzw. 25 erreicht haben. Ein wichtiges Thema war die drastische
Kürzung staatlicher Mittel für den Sport. Der KanuVerband Württemberg ist in der
glücklichen Lage, die Kürzung der Mittel für den Sport aufzufangen. Leidtragende sind
vor allem die Vereine. Der Zuschuß für Übungsleiter bleibt unverändert. Für Sportgeräte
und Baumaßnahmen gibt es bis auf weiteres keine Zuschüsse.
Zum Thema Gewässer und Naturschutz gab es neben dem vorliegenden,
ausführlichen Bericht des für Gewässer und Naturschutz zuständigen Referenten
Thomas Steinheber wieder eine längere Information zum Dauerkonflikt an der Oberen
Donau, Gemeindegebiet Beuron. Aufgrund des ungezügelten Ansteigens des
kommerziellen Bootsverkehrs mit immer neuen Verleiherfirmen hat das Landratsamt
Sigmaringen einen Rechtsverordnung erarbeitet, die ab dem 1. Mai 2004 gültig werden
soll. Danach wird die Donau von Beuron bis Sigmaringen von Mitte Februar bis Ende
September gesperrt. Befahrungen sind nur noch mit zahlenmäßig begrenzten
Gestattungen des Naturschutzzentrums Beuron zulässig. Den im KanuVerband
organisierten Kanuten wurde ein eigenes Kontingent zugeteilt.
Zum Abschluß seines Berichts bedankte sich Helmuth Zulehner bei den
Vorstandskolleginnen und kollegen für ihre Einsatzbereitschaft und die sehr gute
Zusammenarbeit.
Nach diesen Ausführungen stand eine Reihe von Ehrungen auf dem Programm. Die
EhrenUrkunde des Vereins für 15jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Annette
Grosse, Bernhard Götz, Ingrid Konold, Sonja und Tilo Renz. Gerhard Fuchs, Josef
Oszfolk und Helmuth Zulehner sind seit 25 Jahren Vereinsmitglied und erhielten dafür
die VereinsMedaille in Silber und die silberne Ehrennadel des Deutschen
Kanuverbandes. Mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Kanuverbandes für 50
Jahre im Faltbootclub wurden Brigitte und Günter Meyer ausgezeichnet. Ausführlich
würdigte der 1. Vorsitzende die Verdienste des Ehepaars Meyer für den Faltbootclub.
Günter Meyer wurde 1961 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und führte den
Verein von 1970 bis 1994 als 1. Vorsitzender. Er ist seitdem Ehrenvorsitzender. Brigitte
Meyer ist seit 1968 bis heute Schriftführerin. Besondere Herausforderungen für beide
waren der Neubau des Vereinsheims, das 1980 eingeweiht wurde, das 50jährige
Vereinsjubiläum und der Erweiterungsbau 1982. Bis heute gehören Brigitte und Günter
Meyer zu den aktivsten Vereinsmitglieder.
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Beide können auf je rund 30 000, zusammen auf mehr als 60 000 Kilometer auf vielen
Flüssen in Europa und Nordamerika zurückblicken. Sie wurden für ihre Leistungen
vielfach ausgezeichnet.
Danach berichtete Wanderwart Ralf Meier über die im vergangenen Jahr
durchgeführten Fahrten, die wieder auf zahlreiche Flüsse im In und Ausland führten.
Mit 11073 km und 9 Wanderfahrerabzeichen wurde der 6. Platz im Wettbewerb um die
PaulWalterPlakette erpaddelt. Beim Wettbewerb um den „Aktivsten Verein“ kamen die
Heidenheimer Kanuten auf den 8. Platz. Das Wanderfahrerabzeichen Bronze in
Wiederholung erwarben Käthe und Werner Fork, Hannelore und Reinhard Ludewig,
Helga Schreitmüller sowie Eckard Keicher und Elisabeth Walz. Mit dem
Wanderfahrerabzeichen in Gold Sonderstufe 30 bzw. 25 wurden Brigitte und Günter
Meyer bereits bei der Hauptversammlung des KanuVerbandes Württemberg in
Esslingen ausgezeichnet. Aktivste Sportler 2003 waren Elisabeth Walz mit 987 km bei
den Damen, Eckard Keicher mit 987 km bei den Herren und Moritz Häcker mit 141 km
bei den Jugendlichen. Ralf Meier bedankte sich bei allen Fahrtenorganisatoren des
vergangenen Jahres und bei denen, die auch in diesem Jahr wieder für ein
umfangreiches und buntes Fahrtenprogramm sorgen.
Sehr aktiv waren wieder die Wildwasserfahrer des Faltbootclubs. Wildwasserwart
Bernhard Zulehner ging kurz auf die Befahrungen verschiedener Wildflüsse ein, wobei
alle Schwierigkeiten bis zum 5. Grad der Wildwasserskala sicher bewältigt wurden. Er
stellte fest, daß der Sicherheitsstandard im Verein sehr gut ist. Das betrifft nicht nur die
Kondition und Technik auf schwerstem Wildwasser, sondern auch die Fertigkeiten beim
Retten und Bergen gekenterter Kameraden. Er wies auf den kombinierten Lehrgang
„Ökologie / Retten und Bergen an Wehren“ des KanuVerbandes hin und warb für
einige besonders interessante Wildwasserausfahrten zu den Wildflüssen Saalach,
Salzach, Lammer, Vorderrhein, Inn, Sanna und Ötz.
Über die Jugendarbeit berichtete dann Hartmut Uhl. Der Trainingsbesuch im Sommer
und vor allem im Winter war außergewöhnlich gut. Er stellte erfreut fest, daß für die
Jugendgruppe im vergangenen Sommer eine neue Ära begonnen hat, indem nicht nur
durch fleißiges Training die paddeltechnischen Fertigkeiten erheblich verbessert
wurden, sondern auch bei mehreren Ausfahrten auf schwierigem bis schwerstem
Wildwasser praktisch angewendet wurden. Loisach, Rissbach, Inn (Tösener und Imster
Schlucht), Sanna, Ötz und andere Wildflüsse wurden bei meist hohem Wasserstand
sicher befahren.. Hartmut Uhl bedankte sich herzlich bei Stefan Finsinger, Bernhard
Götz, Bernhard Zulehner und Ralf Sprick für die „professionelle“ Unterstützung bei
Training und Ausfahrten. Er bedankte sich ferner bei Werner Fork und Hubert Häcker
für ihren regelmäßigen Einsatz beim Eskimotiertraining und nicht zuletzt bei den zwei
Jugendsprechern Jens Peterson und Christoph Kraft, die ihn bei der Organisation und
auch beim Training vorbildlich unterstützten.
Im Anschluß daran stand der Kassenbericht von Kassiererin Sybille Meier auf der
Tagesordnung. Wie gewohnt wies der Kassenbericht eine äußerst solide Finanzierung
des Vereins aus. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Markus Pfänder wurden
Kassiererin und Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
3
Zum Abschluß der Hauptversammlung wurde der Festausschuß für das Sommerfest
am 10. und 11. Juli 2004 gebildet, in dem Petra Hermann wieder die Regie übernahm.
Sehr erfreulich war, daß sich auf Anhieb für nahezu alle Festaktivitäten Organisatoren
fanden. Der zeitliche Rahmen des Festes ist wie im vergangenen Jahr. Es beginnt am
Samstag um 16 Uhr mit dem Jugendwettbewerb. Der Heidenheimer Kanuslalom wird
am Sonntag ausgerichtet.
- März 2004
Helmuth Zulehner